110 Jahre Miteinander Zuhause!
Für Vorstand, Aufsichtsrat und die Mitarbeiter der WBG eG Südharz, aber auch für die rund 7.200 Mitglieder ist das Jahr 2011 ein ganz Besonderes:
Unsere Genossenschaft wird 110 Jahre alt. Dieses Jubiläum wollen wir zusammen mit allen Genossenschaftsmitgliedern und deren Familien sowie vielen Gästen feiern.
Eine Geschichte des genossenschaftlichen Wohnens.
In Anlehnung an den historischen Kalender zum 100. Geburtstag, der eine überaus große Resonanz bei allen Genossenschaftsmitgliedern erzielte, ist unter dem Titel „Eine Geschichte des genossenschaftlichen Wohnens“ in diesem Jahr ein historischer Film produziert worden.
Das 35 Minuten lange Werk erzählt die Geschichte unserer Genossenschaft von ihrer Gründung im Jahr 1901 bis zum aktuell größten Vermieter in Nordthüringen. In Alltagsepisoden wird am Beispiel der imaginären Familie Schmidt das genossenschaftliche Wohnen über vier Generationen filmisch umgesetzt.
Produziert wurde der Film von Firmen und Akteuren der Region. Olaf Schulze zeichnete für das Drehbuch und die Regie verantwortlich, Produzent war Thomas Hentze, die Kamera führte Roland Brackmann. Als Darsteller agierten vor der Kamera Katja Mitteldorf, Fernando Blumenthal, Klaus Heydenbluth, Caroline Schulze, Florian Kames, Max Gärtner sowie Felix Gläser.
Die Premiere des Films, der teilweise noch nie gezeigtes historisches Filmmaterial enthält, gab es am 5. Mai im Pavillon der WBG-Wohnanlage „An der Zichorienmühle“ in Nordhausen.
Hierzu wurden die 110 WBG-Mitglieder eingeladen, die bereits länger als 55 Jahre in der Genossenschaft zuhause sind. Gerade die langjährigen Mitglieder hatten in den Nachkriegsjahren mit ihrer Hände Arbeit dazu beigetragen, den Gedanken des genossenschaftlichen Wohnens in der Region Nordhausen nach der Zerstörung wieder zu beleben. Viele hatten quasi Nordhausen wieder mit aufgebaut. Für diesen Mut und Fleiß, für diese Willenskraft wurde ihnen, stellvertretend für die vielen anderen auch, ganz besonders gedankt.
Außerdem erhielten auch mehr als 600 Mitglieder, die länger als 50 Jahre Mitglieder der WBG sind eine persönliche Grußkarte vom Vorstand, in der ihnen für die lange Zeit der Treue und Verbundenheit herzlich gedankt wird.
Alle Mitglieder unserer Genossenschaft erhielten eine DVD dieses Films als Jubiläums-Geschenk.
Großes WBG-Familienfest
Höhepunkt des Jubiläumsjahres war das große WBG-Familienfest am Sonntag, den 29. Mai 2011.
Die WBG hatte alle Mitglieder und deren Angehörige sowie Gäste auf das festlich geschmückte Petersberg-Gelände in Nordhausen eingeladen, um die 110-jährige Geschichte der Genossenschaft mit Jung und Alt zu feiern.
Mehrere Tausend Besucher folgten dieser Einladung.
Die Mitglieder hatten mit der WBG-Card freien Eintritt und viele von ihnen nutzten auch den kostenloser Shuttle-Service zum Festgelände. Alle anderen Gäste konnten am Eingang eine Karte zum Preis von 2,00 Euro erwerben.
Von 11 - 18 Uhr wurde den Besuchern ein buntes Programm mit vielen Akttraktionen Musik, Theater, Sport, Spiele und Spaß für Groß und Klein geboten.
Eröffnet wurde das Fest vom Vorstand mit einem Fassbieranstich und anschließendem Freibierausschank mit Dixieland-Band.
Dann übernahm das Team von Antenne Thüringen, Jens May und Romy Anders, mit Witz und Charme die Moderation des Programmes.
Neben Live-Musik von Schlager bis Pop & Rock mit Gerda Gabriel und der Gruppe „Troubled Mellowdy“ zeigten Cheerleader und eine Streetdance-Gruppe auf der Bühne ihr Können und sorgten für Begeisterung beim Publikum.
Gegen 15.00 Uhr umringten unseren kleinen Gästen die Bühne. In ihren kuschelweichen Kostümen begrüßten die Maus und der Maulwurf alle Besucher.
Die »Sport-Maus-Show« war ein absoluter Renner bei Groß und Klein.
Zum Ende der Veranstaltung sorgte eine ABBA-Cover-Band mit Hits aus den 70-er Jahren für eine ausgelassene Stimmung und viele tanzten mit.
Neben dem Bühnenprogramm fanden überall auf dem Gelände die verschiedensten Aktivitäten statt.
Sportiche Besucher konnten Basketball und Fußball spielen sowie den Klettergarten oder den Skater-Park nutzen.
Die Kleineren konnten bis zum »Umfallen« Karussell fahren, mit der Kindereisenbahn Runden drehen oder quietschvergnügt auf der Hüpfburg hopsen. Bei der Mini-Olympiade konnte man sich mit den Anderen messen. Kreativität und Geschick hingegen wurde beim Filzen und der Pflastermalerei bewiesen.
Im stündlichen Wechsel gab es Stücke vom Kindertheater und vom Puppentheater zu bestaunen.
Der Vorstand dankt herzlich allen Mitarbeitern und Mitwirkenden, die zu dem Erfolg des Familienfestes beigetragen haben.